Ich habe es geschafft – Fazit

Vielleicht hätte ich ja sogar noch einen Tag Zeit (gilt Freitag als Abgabetermin oder der 30. April?)? Hauptsache ich bin noch knapp in der Frist (obwohl als Lernort-Teilnehmerin hätte ich ja sogar noch mehr Spielraum). Egal. Geschafft. Zieleinlauf … – wenn auch ohne tosenden Applaus. Denn hier ging es nicht um’s Siegen, ja es ist noch nicht einmal das Ende. Der Gewinn liegt im Erwerb von neuem Wissen (und fast alles war Neuland für mich) und im Entdecken neuer Interessen.

Letzteres war für mich die größte Überraschung: Ja, es hat Spaß gemacht; ja, ich möchte in einigen Bereichen auch weiterhin aktiv bleiben. Dienstlich habe ich Nützliches gefunden, das ich bereits einsetze (z.B. Diigo) oder bei Gelegenheit einsetze will (z.B. Infographiken, Prezi, …); und privat tut es gut, bei den Digital Natives viel besser mitreden zu können (und zu merken, dass die oft gar nicht so viel Ahnung haben🙂 ). Ich möchte einiges weiter pflegen, wenn auch nicht mehr mit dem zeitlichen Aufwand wie für die Hausaufgaben: vielleicht diesen Blog, vielleicht sogar Facebook und Twitter. Ich habe meine Freude am Schreiben wiedergefunden. Auch so eine Überraschung.

Die dritte (und möglicherweise nicht letzte) Überraschung: Ich konnte dem Kurs gut folgen. Zwar bin ich nicht bei Null angefangen, aber viel hatte ich mich vorher nicht um die Sozialen Medien und all die netten Spielzeuge geschert; oder wenn dann eher theoretisch. Aber selbst wenn es auf meinem Bildschirm anders aussah als auf den Kurs-Screenshots, habe ich mich durch die Entdeckungsressourcen und Aufgaben hindurch wurschteln können – und probieren und wurschteln geht ja bekanntlich über studieren.

Also geschafft, aber nicht am Ende: Ich werde mich auch weiter neugierig-verwegen und doch skeptisch, offen und doch kritisch durch den Netzwerke-Dschungel schlagen.

Danke, liebes NetzWorkingTeam. Der Kurs ist sehr zu empfehlen, die Betreuung gut, die Ermutigungen zwischendurch haben auch gut getan. Danke auch an alle anderen Teilnehmer, deren Fragen, Hinweise und Beispiele mir geholfen haben (der Vorteil, wenn man nicht vorweg läuft: andere haben die aufkommenden Fragen meist schon gestellt). Danke an die Kolleginnen in unserer Bibliothek, die in Lerngruppen und Einzelgesprächen gerne Hilfestellung gegeben haben. Und bevor ich jetzt auch noch meiner Mutter, meinem Agenten, meiner Schauspiellehrerin, meiner besten Freundin und meiner … (schluchz – heul – der Rest ist nicht mehr zu verstehen).

– THE END –

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Buch 2.0 – Weltenbauen

Ist das wahr? Die letzte Lektion? Und dann aber in die Vollen, denn es geht um’s Weltenbauen. Wow, kleiner geht’s nicht!

Andererseits: Weltenbauen kenne ich wirklich schon seit meiner Kindheit. Nein, ich bin kein Digital Native, aber schon immer ein Weltenbauer. Bei mir waren es vor allem die Indianer, anfangs noch so ganz Winnetou-ähnlich, später dann angereichert mit immer mehr Wissen über die „echten Indianer“. Ich habe z.B. Wörter aus den verschiedenen Sprachen gesammelt und daraus Namen für meine Fantasiefiguren gebastelt. Diese Figuren erhielten natürlich auch mehr oder weniger komplizierte Biografien – und so weiter und so fort. Nun ja, ein eigenes Internetportal hätte aus meinem Material natürlich nie werden können, aber für meine Fantasiewelten reichte es.

So, aber jetzt zur eigentlichen Aufgabe. Ich habe mir die Entdeckungsressourcen zur Scheibenwelt und zu Herr der Ringe angeschaut. Die Materialsammlung und -Verknüpfung ist wirklich beeindruckend und ein Fan der Bücher und Filme könnte sich darin verlieren, um immer wieder Neues zu erfahren oder Bekanntes bestätigt zu bekommen. Darüber hinaus findet man in den Foren, Chats, Veranstaltungshinweisen und News neueste Fan-Nachrichten, Kontakte, Gesprächsmöglichkeiten etc. Natürlich kann man auch seine eigenen Kenntnisse und Recherchen weitergeben, indem man an den Artikeln/Wikis mitschreibt, Fragen im Forum beantwortet, … . Nicht-Fans können die Seiten zum Nachschlagen und zur Anregung nutzen (z.B. für Referate). Somit können diese Seiten auch in der Bibliothek als Informationsquelle genutzt werden, bei entsprechenden Fragen können wir darauf verweisen.

Aber eine aktive Mitwirkung kann ich mir nicht vorstellen, vor allem weil mir Zeit und Lust dazu fehlen. Selbst wenn es ein Portal zu einer mich interessierenden „Welt“ gäbe.

Neben dem eben schon erwähnten Nutzen als Informationsressource sehe ich für Bibliotheken kaum Einsatzmöglichkeiten – außer im Gaming. Ich weiß zu wenig über das Spiel Minecraft, aber hier wird „Weltenbauen“ wirklich umgesetzt (während auf den Internetportalen eher gesammelt, verknüpft, gelistet wird). Auch das erinnert mich zwar an vergleichbare Hobbies aus der realen/analogen Welt: von Lego bis hin zu den Eisenbahnmodellwelten á la Miniatur Wunderland Hamburg. Aber so ein Internetgame bietet die Möglichkeit, eine Welt mit vielen anderen zusammen zu erschaffen unabhängig von Raum und Zeit (naja fast).

Ich könnte mir eine Gaming-Veranstaltung in unserer Bibliothek vorstellen, in der Weltenbauen mit Minecraft vorgestellt und ausprobiert werden kann. Allerdings müssten wir dazu einen Experten einladen und wahrscheinlich auch unsere technischen Ressourcen erweitern. Aber das wäre dann mal etwas anderes als das übliche Gedaddele. Und ich fände auch die Verknüpfung mit einem literarischen Werk (Herr der Ringe oder Harry Potter) reizvoll an dieser Idee. Außerdem sprächen wir damit die etwas älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen an (während zu unseren bisherigen Gaming-Terminen hauptsächlich Kinder von 6 bis 14/15 Jahren kommen) – eine Zielgruppe, die sonst Bibliothek oft nur noch mit Lernen und Schule verbindet.

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Mein Büro im Netz

Ich habe noch eine Lektion nachzuholen, da ich mit meinem DienstPC nicht Dropbox erkunden konnte. Aber jetzt war ich kurz „drin“ und habe mir den dort hinterlegten Lektionstext noch einmal durchgelesen. Registriert habe ich mich aber nicht.

Ich denke schon, dass es auch für Bibliotheken Einsatzmöglichkeiten in der Cloud gibt, vor allem bei Projekten, an denen mehrere Teilnehmer an verschiedenen Orten sitzen, z.B. im Verbund, in einem Großstadtsystem mit mehreren Zweigstellen oder bei der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen oder auch Ehrenamtlichen. Alle kämen an die projektbezogenen Daten heran und könnten damit weiterarbeiten, an ihren jeweiligen Dienststellen, von zu Hause aus oder sogar unterwegs. Vielleicht könnte das die ein oder andere Besprechung ersetzen, wenn auch gewiss nicht alle; gerade bei Projekten, die Kreativität erfordern, sind persönliche Treffen und Gespräche durch nichts zu ersetzen. Aber mehr Flexibilität für den Einzelnen und die Möglichkeit, zeitnah allen Teilnehmern die Informationen und spontanen Ideen zur Verfügung zu stellen, so dass jeder daran weiterarbeiten kann, das ist schon eine tolle Sache und eben auch sehr effizient.

Während ich mir das Sammeln und Speichern in der Cloud für Projekte u.ä. sehr gut vorstellen kann, erfordert unsere Arbeit mit persönlichen Daten und Informationen (z.B. Nutzerdaten) doch ganz andere Sicherheitsmaßstäbe; allein aus Datenschutzgründen können und dürfen wir mit solchen Daten nicht so einfach die Cloud-Dienstleistungen nutzen.

Die Kalender- und Notizendienste kann ich mir nur für Projekte, in denen wir mit externen Teilnehmern arbeiten, vorstellen, weil intern andere Möglichkeiten bestehen. Auch hier muss genau überlegt und abgesprochen werden, welche Termine und Daten an die Cloud-Dienstleister weitergegeben werden. Auch ohne gleich paranoid zu sein – wir wissen ja nun leider, dass Daten gerne abgegriffen werden, um die so gewonnenen Profile (vor allem) wirtschaftlich auszunutzen; Werbung und Spam sind da noch die harmlosesten Folgen.

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Buch 2.0: LibraryThing for Libraries

Ich habe mir LibraryThing for Libraries (LTfL) in drei Katalogen angeschaut: Stadtbibliothek Kamp-Lintfort, Stadtbüchereien Düsseldorf, Stadtbibliothek Gütersloh.

Die Anreicherungen zu den üblichen Katalogdaten können sicher sehr hilfreich sein. Vor allem für Genreleser und Freunde von Serien sind die direkten Anzeigen von weiteren Titeln eines Verfassers oder ähnlicher Titel anderer Autoren sinnvoll. Die Hinweise auf andere Ausgaben und Übersetzungen finde ich auch gut, im Düsseldorfer Katalog konnte man aber leider nicht erkennen, worin die Unterschiede bestehen (andere Medienart? andere Auflage? andere Übersetzung?), da nur die Titel – noch dazu verkürzt – angezeigt wurden; in den beiden anderen Katalogen zeigten die mit angezeigten Bilder zumindest noch die Medienart.

Die Wolken laden zum Stöbern ein, bieten aber auch sehr weite Schlagworte mit entsprechend langen Listen und auch sehr ungenauen Zuordnungen (bei Michael Endes „Die unendliche Geschichte“ kann man z.B. unter „Klassiker“ oder „Deutsche Literatur“ suchen und findet entsprechend „verwandte“ Titel Jane Austen bzw. Hesse und Mann etc. – das hätte wiederum Herrn Ende sehr gefallen, aber das ist eine andere Geschichte ...).

Die Rezensionen konnten mir meist nicht helfen, da sie überwiegend auf Englisch geschrieben sind – und das ist mir dann doch zu mühsam. Oder es gab noch gar keine. Oder sie sind so oberflächlich, dass ich auch darauf verzichten könnte. Nichts desto Trotz habe ich auch selbst eine Kurzrezension, eine Empfehlung zu „Die unendliche Geschichte“ verfasst – und die Hausaufgabe + Zusatzaufgabe hiermit erfüllt.

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Social Reading… Buch 2.0

Grundsätzlich finde ich es natürlich gut, wenn über Bücher geredet wird, egal auf welcher Plattform: Lesezirkel, Kaffeerunde, Soziale Netzwerke … . Aber leider ist das nicht meins. Ich weiß, für eine Bibliothekarin ein komischer Satz; vielleicht habe ich auch nur noch nicht das richtige Forum und die richtigen Mitleser gefunden. Auch die drei genannten Plattformen reizen mich nicht.

  • Goodreads: Mein Englisch ist da nicht gut genug.
  • book-date: meist sehr oberflächliche „Rezensionen“; Leselampen-Wertung von 1-5
    Wenn man nach einzelnen Titeln sucht, muss man sich die Rezensionen zu den verschiedenen Ausgaben zusammensuchen, wobei auch Auflagen angezeigt werden, zu denen es eh keine Kommentare gibt. Ein Gespräch im engeren Sinne scheint nicht oder nur selten stattzufinden.
  • LovelyBooks: von der Oberfläche her etwas verwirrend; viele Buchverlosungsaktionen (sprich Werbeaktionen von Autoren/Verlagen?); viele Möglichkeiten; Sterne-Bewertung von 1-5
    Für mich die ansprechendste Plattform. Ich kann nach Genres auswählen, mich einer Leserunde anschließen oder einfach so nach Meinungen zu einzelnen Titeln stöbern. In den Leserunden wird das Lesen eines Buches, egal in welcher Ausgabe, live begleitet, das heißt, die Leser können schon während des Lesens Kommentare, Bemerkungen, Fragen loswerden und zum Abschluss dann eine „Rezi“ schreiben. Dabei können sich auch Gespräche ergeben. Es gibt Runden zu vielen Genre, nicht nur das übliche (Krimi, Fantasy, Liebe, Aktuelles), sondern auch z.B. Klassiker, Comics, Lyrik und Drama … .
    Wie gesagt, es reizt mich nicht, mich an einer Runde zu beteiligen. Aber hier kann man auch Fragen zu einzelnen Ausgaben stellen oder einfach mal gucken, was so gerade besonderes Interesse findet (es gibt z.B. Voting-Listen => da könnte man Anregungen holen für den Bestandsaufbau).

Einen eBook-Reader besitze ich nicht, darum überspringe ich diesen Punkt der Aufgabe (ich werde aber demnächst mal mit einem Leihgerät herumprobieren, dann achte ich auf diese Funktion).

Vorteile des Social Reading:

  • Man findet Anregungen, Bestätigung und evtl. auch Hilfe bei Fragen.
  • Der Austausch kann Spaß machen, man findet Gleichgesinnte

Nachteile:

  • Man lässt sich vielleicht zu leicht beeinflussen, abschrecken
  • Mein Leseverhalten interessiert ja offensichtlich auch die „heimlichen Mitleser“, die die Daten auswerten (und das ist nicht nur der Internetriese Amazon)
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Spaß mit bewegten Bildern

Oha, Flechtfrisuren, überhaupt Beautytipps. Da fragt jedes junge Mädchen natürlich sofort mich. Egal, ich soll’s ja nicht vorführen, sondern Medien dazu heraussuchen und empfehlen. Kein Problem, das kann ich natürlich.

In unserer Bibliothek habe ich auf Anhieb schon mal 4 Titel gefunden, eines ein kulturgeschichtliches Buch über die ollen Germanen, das u.a. auch eine Flechtanleitung bietet („In … passender Flechtfrisur wie vor 2000 Jahren Getreide mahlen …„). Die anderen drei Bücher zeigen Schritt-für-Schritt-Anleitungen, in einem sind sogar QR-Codes für ein Video-Tutorial (aha); eines wendet sich speziell an kleine Prinzessinnen (ein Kinderbuch).  Jetzt muss ich natürlich erst einmal die Dame fragen, was genau sie sucht (eine hübsche Flechtfrisur für ihren Abschlussball? für eine Kinderparty? für einen Mittelaltermarkt? ein Theaterstück?). Aber: das Germanen-Buch ist zurzeit ausgeliehen, eines der anderen Bücher müsste erst aus einer Zweigstelle geholt werden, kommt also frühestens morgen.

Suchen wir also mit dem Stichwort „Flechtfrisur“ bei YouTube. Etwa 22.700 Ergebnisse. Umpf. Habe ich mir nicht alle angeguckt. Der Einfachheit halber habe ich ein Video „Zopffrisur mit Duttkissen/Dutt“ ausgewählt („…etwas gaaanz besonderes …“). Ich weiß, gemein. Aber sieht wirklich einfach aus.

Video-Tutorials stehen schnell und unkompliziert jedem mit Netzanschluss zur Verfügung. Je nach Qualität kommt man mit den Erklärungen gut zurecht. Nur bei komplexeren Themen stelle ich es mir unkomfortabel vor, wenn man zu einer besonderen Stelle wieder und wieder zurücksetzen muss. Da könnte ein schlichtes Bild bzw. eine Bilderfolge (in einem Buch) mit Erklärungstext, das man beim Probieren ruhig vor sich liegen hat, vielleicht doch besser zu handhaben sein. Und wenn man mehr Informationen im Kontext benötigt, reicht ein YouTube-Video wohl auch nicht. Aber ein Buch oft ebenso wenig. Der Mix macht es, je nach dem, was überhaupt gewünscht ist und wo die Vorlieben liegen.

So manche Gebrauchsanweisung ist schlecht geschrieben/übersetzt, total kompliziert – oder schlicht verlegt/verloren. Da ist es wunderbar, wenn man schnell und unkompliziert eine passende Video-Gebrauchsanleitung aus dem Internet holen kann: Wie wechsle ich eine Halogenbirne aus? Wie reinige ich die Filter in meiner Dunstabzugshaube? Etc. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass man Anleitungen genau für die gewünschte Marke/Version findet. Manche Filme sind dann vielleicht zu geschwätzig oder zu ungenau, aber meist ist er anschaulicher und leichter zu verstehen als diese Wort-für-Wort-Übersetzungen aus dem Japanischen bei den originalen Gebrauchsanweisungen.🙂

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Spaß mit Bildrechten

Das schaffe ich noch vor der Mittagspause: Mir ist ja schon beim Lesen der Lektion aufgefallen, dass ich da wohl bei „Spaß mit Bildern“ etwas vergessen hatte. Also schnell „nachgelinkt“, d.h. die Lizenz angegeben und ebenso wie den Fotografen (angegeben hatte ich ihn zumindest schon) noch verlinkt. Und Tataaa, Aufgabe erfüllt.

Pause und dann next one, please.

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